Motivation dieser Arbeit war es, metallische Nanopartikel für den Einsatz in neuartigen Effektpigmenten, die Farbigkeit und metallischen Glanz in sich vereinen, herzustellen. Die Arbeit ist Teil einer Kooperation mit einem industriellen Hersteller von Pigmenten, auf den die Entwicklung der neuartigen Effektpigmente zurückgeht. Die metallischen Nanopartikel stellen dabei die farbgebende Komponente dar. Abgesehen von Edelmetallpartikeln, deren Einsatz aufgrund der hohen Materialkosten nicht wirtschaftlich ist, oxidieren metallische Nanopartikel in sauerstoffhaltiger Atmosphäre, wodurch der Farbeffekt verloren geht. Für die Erzielung des Farbeffektes sind oxidationsstabile Partikeln deshalb unverzichtbar. Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung von oxidfreien metallischen Nanopartikeln zu entwickeln, die unter Atmosphärenbedingungen stabil sind. Im Fokus der Untersuchungen stand dabei das Metall Kupfer. Das Grundkonzept des Verfahrens besteht dabei darin, die Nanopartikeln zur Stabilisierung gegen Oxidation mit einer optisch inaktiven Schutzschicht zu umhüllen.
Henning Förster