Wir alle leben in der Welt der inneren Bilder: Wenn wir uns erinnern, haben wir ein Kino im Kopf, und wenn wir uns die Zukunft ausmalen, zeigen unsere Vorstellungen, wovor wir Angst haben oder was uns Kraft gibt. Die Imagination ist eine wichtige Ressource, denn sie kann uns neue Räume erschließen. Und sie ist auch therapeutisch wirksam, wie C. G. Jung entdeckt hat. Die von ihm entwickelte Methode der Aktiven Imagination ermöglicht, sich mit schwierigen Emotionen auseinanderzusetzen, und setzt innere Veränderungs- und Entwicklungsprozesse in Gang. Die bekannte Jung'sche Analytikerin und Psychotherapeutin Verena Kast zeigt in diesem Standardwerk: Imaginieren ist eine wichtige Form der Selbstsorge, die zur Lebendigkeit führt.
Verena Kast
Dr. Verena Kast, Professorin für Psychologie, war viele Jahre als Psychotherapeutin in eigener Praxis tätig. Sie ist Dozentin und Lehranalytikerin am C. G. Jung-Institut Zürich und hat zahlreiche, viel beachtete Werke zur Psychologie der Emotionen, zu Grundlagen der Psychotherapie und der Interpretation von Märchen und Träumen verfasst.
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