Hast du denn keinen Trost für mich?
Ich war dir treu durch viele Jahre.
Noch immer schlägt mein Herz für dich.
All meine Hoffnung und mein Sehnen
lagen stets in deiner Hand.
Habe ich dich nicht genährt mit meinem Glauben?
Gab ich nicht alles für dich hin?
Am Ende meines Weges nun
willst du mich nicht erhören.
Und hinter mir, da führt kein Weg zurück.
So öffne deinem Diener doch die Tore.
Lang und schmerzvoll war mein Weg zu dir.
Siehst du denn nicht, wie meine Seele leidet?
Und wie mein Körper schon zerfällt?
Nichts ist mir auf dieser Welt geblieben.
Zu Staub zerfällt in meinen Händen,
was wertvoll war in deinem Reich.
Ich erwache krank aus meinem Traum.
Mein Herz ist leer wie meine Hände.
Ein Feuer lodert in mir, das mich frisst.
Der Tod soll mich aus dieser Qual erlösen,
die ohne jede Hoffnung ist.
Jessica Christ
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