Es scheint ein Samstagabend wie jeder andere zu sein: Der schwarze Arbeiter Fred Daniels ist auf dem Weg nachhause zu seiner hochschwangeren Frau, Rachel, den Wochenlohn in der Hosentasche. Als ihn plötzlich drei Polizisten anhalten und verhaften, geht er noch von einem Missverständnis aus, aber als sie ihn eines Mordes beschuldigen, ahnt er langsam, in was für einen Albtraum er geraten ist. Schläge, Kreuzverhör, psychische Manipulation entfremden ihn von der Welt und der Realität, er unterschreibt ein Geständnis, das ihm in einem schwachen Moment und unter falschen Versprechungen vorgelegt wird. So bleibt ihm nur die Flucht in den Untergrund – in das dunkle, nasse Labyrinth der Kanalisation.
+ Eine Geschichte wie ein Faustschlag: über Rassismus und Polizeigewalt in den 1940er Jahren
+ Richard Wright war das große Vorbild von James Baldwin.
+ Filmproduktion von Paramount Pictures
+ Gleichzeitig erstmals in ungekürzter Fassung bei Kein & Aber
Richard Wright
Richard Wright (1908-1960) ist bis heute einer der einflussreichsten afroamerikanischen Schriftsteller des letzten Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören der Roman Sohn dieses Landes, die Memoiren Black Boy und die Kurzgeschichtensammlung Uncle Tom’s Children. Wright befasst sich in seinem eindringlichen Schreiben hauptsächlich mit dem Thema Rassismus, sein Werk trug dazu bei, die Beziehung zwischen Weißen und Schwarzen Mitte des 20. Jahrhunderts neu zu definieren.
Rassismus Polizeigewalt James Baldwin Native Son 1940er 40er Jahre Diskriminierung Black Lives Matter afroamerikanisch #blacklivesmatters Prozess Gerechtigkeit Folter Afro-Amerikaner Ungerechtigkeit
»Patrick Abozen liest den Roman mit eindrucksvoller Intensität.« hr2 Hörbuchbestenliste Juli 2022
()
»›Der Mann im Untergrund‹ ist dank der albtraumhaften Eindringlichkeit ein in den Bann ziehendes Hörerlebnis.«
Wolfgang Schneider ()
»Richard Wrights Roman von 1942 wirkt traumhaft, manchmal albtraumhaft. Patrick Abozen setzt das in seiner Lesung ausgezeichnet um, mit seiner leicht heiseren, dennoch jugendlich kräftigen Stimme.«
Christian Kosfeld ()