Die Windindustrie ist mit zehntausenden Windenergieanlagen ein bedeutender Baustein der Energiewende. Als zentrale Instanz ist die Betriebsführung für einen wirtschaftlichen und sicheren Betrieb der Anlagen verantwortlich. Diese Dissertation unterstützt die Betriebsführung bei der Priorisierung ihrer Arbeiten, in dem sie Methoden zur Identifizierung und Bewertung von Windenergieanlagen mit hohem Handlungsbedarf bereitstellt.
Die Windindustrie ist ein heterogener Markt, der mit zehntausenden Windenergieanlagen ein wesentlicher Garant für den Erfolg der Energiewende ist. Als zentrale Instanz in der Betriebsphase übernehmen technische Betriebsführer die Verantwortung für einen wirtschaftlichen und sicheren Betrieb dieser dezentralen und unbemannt betriebenen Anlagen. Um bei begrenzten Ressourcen eine optimale Gesamtperformance des gemanagten Anlagenportfolios zu erreichen, bedarf es einer kontinuierlichen Bewertung des Handlungsbedarfs zur Performanceverbesserung der Windenergieanlagen und deren Priorisierung im Anlagenbestand. Die vorliegende Dissertation erarbeitet hierzu auf Basis eines unternehmensübergreifenden Benchmarks drei kombinierbare Methoden, die aufgrund ihrer geringen Datenanforderungen auch für gemischte Portfolios geeignet sind. Als Grundlage werden die notwendigen Performance-Kennzahlen definiert und auf ihre Aussagekraft und Unsicherheit gegenüber verschiedenen Unsicherheitsursachen analysiert.
Sebastian Pfaffel
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