Neue Energietechnologien bergen viele Chancen, aber auch Risiken. Besonders bei der Realisierung lokaler und regionaler Energieinfrastrukturvorhaben - wie z. B. dem Bau dezentraler Energieanlagen oder beim zentralen Ausbau des Übertragungsnetzes - stoßen Vorhaben auf teils massive Ablehnung und Widerstände durch betroffene Akteure. Hier rücken Fragen der Akzeptanz von Vorhaben sowie ihrer Kommunikation und Beteiligung zunehmend in den Fokus.
Die deutsche Energiewende und die zukünftige Energieversorgung sind ein vielseitig diskutiertes Thema in der öffentlichen Debatte. Schnell wird deutlich, dass neue Energietechnologien viele Chancen, aber auch (befürchtete) Risiken bergen. Besonders bei der Realisierung lokaler und regionaler Energieinfrastrukturvorhaben - wie z. B. dem Bau dezentraler Energieanlagen oder beim zentralen Ausbau des Übertragungsnetzes - stoßen Vorhaben auf teils massive Ablehnung und Widerstände durch betroffene Akteure. Dies kann den Ausbau der künftigen Energieversorgungsinfrastruktur und damit die gesamte Energiewende verlangsamen. Mit Blick auf die Realisierung von Energievorhaben rücken daher Fragen der Wahrnehmung und Akzeptanz sowie ihrer Kommunikation und Beteiligung zunehmend in den Fokus. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, Fragen von Akzeptanz, Kommunikation und Beteiligung anhand verschiedenster Typen von Energieprojekten unterschiedlicher Größenordnungen, auf verschiedenen Governance-Ebenen und in differierenden Implementierungsstadien anhand von drei Fallbeispielen zu untersuchen.
Christine Mauelshagen
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