Transalpine Transferprozesse im frühneuzeitlichen Europa: Geschichten eines vielfältigen Austauschs.
Welche transalpinen Transferprozesse fanden im Umfeld der beiden Römischen Kaiserinnen Eleonora Gonzaga (1598-1655) und Eleonora Gonzaga-Nevers (1628-1686) statt? Die Beiträger*innen betonen die Vielfalt der Prozesse, stellen sie in einen breiten Kontext und konturieren so die Bandbreite der Beziehungen zwischen den Höfen von Mantua und Wien sowie die Handlungsräume der Kaiserinnen zwischen ihrer Herkunfts- und ihrer Aufnahmedynastie. Damit erweitern sie zugleich die aktuellen Forschungsdiskussionen zur Agency von Fürstinnen, zur Rolle von Frauen in höfischen Außenbeziehungen sowie zu Transfer- und Austauschprozessen im frühneuzeitlichen Europa.
Katrin Keller
Katrin Keller ist Direktorin des Institutes für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien). Sie arbeitet zu Frauen in der höfischen Gesellschaft und hat sich besonders mit den Kaiserinnen des Hauses Habsburg im 17. Jahrhundert befasst.
Geschlecht Gender Cultural History Kulturgeschichte Politik Politics Europäische Geschichte European History Global History Globalgeschichte Geschlechtergeschichte Gender History Geschichte der Frühen Neuzeit Early Modern History Geschichtswissenschaft
»Der Sammelband ist nicht nur durch den theoretischen Rahmen der Einleitung, sondern auch durch Querverweise und Referenzen kohärent und in sich abgerundet. Er bietet ein umfassendes Bild des Umfelds und der Handlungsräume der beiden Gonzaga-Kaiserinnen.«
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»Dem Band [gelingt es], unterschiedliche Zugänge produktiv zusammenzuführen und die Rolle hochadeliger Frauen als Motoren kultureller und politischer Austauschprozesse sichtbar zu machen. Gerade die Heterogenität der Beiträge verweist zugleich auf die Vielschichtigkeit des Forschungsfeldes und unterstreicht den Gewinn einer interdisziplinären Perspektive.«
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