Anerkennung für Schwarze Feminist*innen in Deutschland: Intersektionale und rassismuskritische Beiträge zur Diskurserweiterung an den Hochschulen.
Intersektional-rassismuskritische Analysen Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Feminist*innen sind in Deutschland vorwiegend in außerinstitutionellen Kontexten sichtbar. Die Beiträger*innen wollen das ändern und die Black Studies einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Dazu geben sie Einblicke in deutschlandspezifische Arbeiten, die eine queer-feministische Fundierung aufweisen, und beleuchten, wie Schwarze Perspektiven in der akademischen Landschaft systematisch ausgeblendet werden. Darüber hinaus stehen kollektive, community-basierte sowie transnationale Prozesse im Fokus, die Schwarze und queer-feministische Zugänge aus ganz Europa für den Hochschulbetrieb öffnen.
Maisha M. Auma
Maisha M. Auma (Dr. phil.), geb. 1973, ist Executive Board Member der Association for the Study of the Worldwide African Diaspora (ASWAD). Sie war von 2008-2022 Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal.
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