Das gesellschaftliche Miteinander im postmigrantischen Deutschland: Empirische Schlaglichter auf die Aushandlung von Konsens und Konflikt.
Das gesellschaftliche Miteinander in pluralen postmigrantischen Gesellschaften muss immer wieder verhandelt und hergestellt werden. Dies birgt Konfliktpotenziale, die sich in Einstellungsmustern, neuen Formen politischer Partizipation und Aushandlungsprozessen von Identitäten, Zugehörigkeiten und gesellschaftlicher Teilhabe ausdrücken. Im Zentrum dieser Aushandlungsprozesse steht ein kontinuierliches Wechselspiel zwischen Konsens und Konfliktherstellung. Die Beiträge werfen einen Blick auf die Dynamiken der Aushandlung von Konsens und Konflikt im postmigrantischen Deutschland und öffnen den Diskurs für interdisziplinäre Perspektiven.
Sabrina Zajak
Sabrina Zajak (Prof. Dr.), geb. 1980, ist Sozialwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt politische Soziologie. Sie leitet die Abteilung Konsens & Konflikt am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Dort betreut sie zahlreiche Projekte in dem Bereich politische Teilhabe, Diversität und Diskriminierung sowie Konflikt- und Zivilgesellschaftsforschung. Sie lehrt an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum zu zivilgesellschaftlicher Partizipation und Mobilisierung in nationalen und internationalen Zusammenhängen und ist Gründungsmitglied des Instituts für Protest und Bewegungsforschung (ipb).
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