Ältere queere Menschen in Deutschland – Biographien über Liebe, Verlust, Macht und Selbstwirksamkeit im Kontext von sozialer (Un-)Sichtbarkeit.
Wer heute alt und lesbisch, schwul, bi, trans oder inter ist, hat eine Vielzahl historischer, rechtlicher und kultureller Veränderungen durchlebt, die tiefe Spuren hinterlassen haben. Doch was wissen wir über queeres Altern in Deutschland? Acht Biographien von LSBTIQ*-Personen im Alter zwischen 59 und 92 Jahren zeigen Menschen, die Ausgrenzungserfahrungen und die Bewältigung kritischer Lebensereignisse unter den Bedingungen sozialer Ungleichheit verhandeln. Ihre Erzählungen wirken einer sozialen Unsichtbarkeit entgegen und tragen dazu bei, neue, realistische und vielfältige Altersbilder für heute ältere und nachkommende Generationen zu entwickeln.
Miranda Leontowitsch
Miranda Leontowitsch (PhD) ist Alternssoziologin und leitet die Leitstelle Älterwerden im Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kultursoziologische Perspektiven auf Alter(n) und Gender, Digitalisierung, Alleinleben im Alter sowie Methoden der partizipativen und qualitativen Forschung.
Geschlecht Gender Aging Studies Alter Queer Theory Queer Theory Gender Studies Gender Studies
Besprochen in:
Care konkret, 38 (2025)
Kulturräume/ Das Kubia-Magazin, 29 (2025)
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