Wie verändern soziale Medien die Museumserfahrung? Eine digitalanthropologische Studie zu den Implikationen digitaler Alltagspraktiken im institutionalisierten Kunstsektor.
Was passiert, wenn Besucher*innen von Kunstmuseen die Exponate der Ausstellungsräume fotografieren und die bildlichen Aufnahmen auf Social-Media-Plattformen neu kontextualisieren? Sarah Maria Ullrich zeigt anhand dichter ethnografischer Beschreibungen, dass diese vermeintlich banalen Praktiken im Kern eines vielschichtigen Spannungsfelds stehen, in dem sich nichts weniger als die Frage verhandelt, wie digitale Medien die moderne Museumserfahrung verändern. Sie illustriert, wie mediale Visualisierungstechniken als neue Formen des Widerstands im Kontext gesellschaftspolitischer Aushandlungsprozesse fungieren und damit nicht zuletzt auch die Deutungshoheit etablierter musealer Institutionen ins Wanken bringen.
Sarah Maria Ullrich
Sarah Maria Ullrich (Dr. phil.), geb. 1993, forscht zu digitalen Ästhetisierungspraktiken im musealen Kunstbereich.
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Besprochen in:Logbuch, www.kreuzer-leipzig.de, 24.10.2024, Britt Schlehahn
www.openta.net, 21.08.2025
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»Wer verstehen möchte, wie digitale Bildpraktiken unsere Kunst- und Museumserfahrung prägen, findet in diesem Buch eine innovative, empirisch fundierte und theoretisch anspruchsvolle Grundlage.«
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