Mehr als eine bloße Anhäufung: Wie die Figurensammlung Reinhart Kosellecks dessen wissenschaftlichen Alltag prägte.
Der Historiker Reinhart Koselleck hat neben seinem schriftlichen Nachlass und einer bemerkenswerten Fotosammlung auch eine Anzahl von Figuren und anderen Gegenständen hinterlassen. Seine Sammlung umfasst rund 140 Objekte unterschiedlichster Art: Zinnsoldaten, Büsten und Miniaturdenkmäler, vor allem aber Pferde- und Reiterfiguren. Die Beiträger*innen verbinden die erste Dokumentation der außergewöhnlichen Sammlung mit einer wissenschaftlichen Bestandsaufnahme. Sie gehen der Frage nach, welche Rolle die gesammelten Objekte in Kosellecks Denkraum spielten und welche neuen Zugänge zu historischer Medialität und zur Frage nach dem Potenzial von Geschichtsdingen sie eröffnen können.
Lisa Regazzoni
Lisa Regazzoni, Prof. Dr., lehrt Geschichtstheorie an der Universität Bielefeld.
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Besprochen in:https://jhiblog.org, 01.02.2023https://pub.uni-bielefeld.de, 16.05.2023 H-Soz-u-Kult, 19.09.2023, Sina SteglichMerkur, 77/893 (2023), Ulrike Jureit
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