Der agentielle Realismus Karen Barads – eine akribische Relektüre mit neuen Impulsen für die Rezeption und Weiterentwicklung agentiell-realistischer Überlegungen.
Mit dem agentiellen Realismus hat Karen Barad eine der einflussreichsten Theorien des neuen Materialismus vorgelegt. In einer akribischen Relektüre entspinnt dieser Band Barads Programm behutsam und mit rigoroser Aufmerksamkeit für feine Details. Die Untersuchung bezieht – anders als bisherige Arbeiten – das baradsche Œuvre in seiner Breite ein und eröffnet neue Zugänge für Auseinandersetzungen mit der agentiell-realistischen Theorie und der diffraktiven Methodologie. Damit werden nicht nur Kenner*innen des agentiellen Realismus angesprochen, sondern auch Interessierte ohne Vorkenntnisse an das Thema herangeführt.
Thomas Nyckel
Thomas Nyckel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur an der Universität Regensburg.
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Besprochen in:MEDIENwissenschaft, 1 (2024), Arantzazu Saratxaga Arregi
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