Die Existenz von Menschen und Tiere ist eng miteinander verwoben – die Zukunft des Planeten hängt daher von einem sorgsamen Zusammenleben ab.
Menschen und Tiere infizieren sich, Keulungen scheinen alternativlos und industrielle Routinen brechen zusammen: Die Corona-Pandemie hat die skandalösen Arbeitsstrukturen und globalen Verzahnungen im Kontext von Tierhaltung und Lebensmittelindustrie sichtbar gemacht. Die Autor*innen gehen den öffentlichen Diskursen und den bisher gezogenen Konsequenzen dieses Themenfeldes nach. Sie untersuchen ausgewählte journalistische sowie soziale Medien und zeigen anhand der Kontroversen um Schwein und Nerz die Verwobenheit menschlicher und nichtmenschlicher Spezies auf. Dabei wird klar, dass die Zukunft des Planeten davon abhängt, dass eine artenübergreifende Fürsorge gepflegt werden muss.
Karla Groth
Karla Groth (B.A.) studiert Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kultur und Person an der Ruhr-Universität-Bochum. Die Beschäftigung mit der Vernetzung menschlicher und nichtmenschlicher Entitäten spiegelt ihr Interesse an der Zusammensetzung und Erweiterung des Sozialen wider, mit der sie sich bereits im Rahmen ihrer Bachelorarbeit auseinandergesetzt hat.
Coronakrise Care Mensch-Tier-Verhältnis Welfare Qualitative Social Research Care Anthropocene Fürsorge Digitale Methoden Carnism Qualitative Sozialforschung Pellism Anthropozän Altruism Karnismus