Das resiliente Potenzial städtischer Räume im Kontext religiös begründeter Radikalisierung – Perspektiven aus Wissenschaft und sozialer Praxis.
Befördern räumliche Konstellationen Prozesse der Radikalisierung oder können sie ihnen gar entgegenwirken? Im Kontext des Phänomens religiös begründeter Radikalisierung nehmen sich die Beiträger*innen dieser Frage an. Ihre unterschiedlichen Perspektiven aus Wissenschaft und Präventionspraxis stellen das Potenzial resilienter städtischer Räume in den Mittelpunkt, anstatt jene vorrangig als risikobelastet zu beschreiben. Damit leisten sie einen Beitrag zur Zusammenführung der kritischen Stadt- und Radikalisierungsforschung unter besonderer Berücksichtigung genderorientierter, sozialpädagogischer, rassismuskritischer und intersektionaler Ansätze.
Sabine Behn
Sabine Behn, geb. 1960, arbeitet seit 1998 bei »Camino« (Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH und Institut für gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration GmbH) und ist dort seit 2001 Geschäftsführerin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Gewalt- und Radikalisierungsprävention sowie Jugendarbeit und Jugendforschung. Sie studierte Geschichte und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin.
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