Iman Attia Ozan Zakariya Keskinkiliç Büsra Okcu Attia Muslimischsein im Sicherheitsdiskurs

Muslimischsein im Sicherheitsdiskurs

von Iman Attia Ozan Zakariya Keskinkiliç Büsra Okcu

Eine rekonstruktive Studie über den Umgang mit dem Bedrohungsszenario

Preis unbekannt

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Beschreibung

Muslim:innen positionieren sich zum Sicherheitsdiskurs und verhandeln ihre Diversität, Solidarität und Visionen.
Wie fühlt es sich an, als Sicherheitsproblem wahrgenommen zu werden? Wie wirkt sich das auf das Leben von »Muslim:innen« aus? Wie gehen sie in ihrem Alltag, ihren Beziehungen und bei ihrer Arbeit damit um? In Einzelinterviews und Gruppendiskussionen sprechen muslimische Akteur:innen darüber, wie sie angesichts des Sicherheitsdiskurses ihre Deutungs- und Handlungsmacht (wieder) gewinnen. Dabei wird rekonstruiert, wie Muslim:innen (oder als solche Markierte) das Verhältnis von Zustimmung und Kritik angesichts ihrer Adressierung austarieren und wie es ihnen gelingt, ihre Diskursivierung nicht (gänzlich) anderen zu überlassen und ihre Interessen umzusetzen.

Autor*in

Iman Attia
Iman Attia (Dr. phil.) ist Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie lehrt und forscht zur Relationalität von Rassismen und ihren Intersektionen mit anderen gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ihr Schwerpunkt liegt neben Erinnerungsarbeit und globalhistorischen Narrativen vor allem auf antimuslimischem Rassismus.

Themen in »Muslimischsein im Sicherheitsdiskurs«

Racism Rassismus Sicherheitsdiskurs Security Discourse Gouvernementalität Governmentality Rekonstruktive Forschungsmethoden Reconstructive Research Methods Islam Islam Migration Migration Islamic Studies Islamwissenschaft Qualitative Sozialforschung

Stimmen zu »Muslimischsein im Sicherheitsdiskurs«

Besprochen in:InfoDienst Migration, 4 (2021)impu!se, 115 (2022)
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»Es wird überzeugend gezeigt, dass der heutige Sicherheitsdiskurs keine quasi-natürliche Reaktion auf 9/11 war. Der Ursprung des Sicherheitsdiskurses ist also nicht die Angst vor islamistischem Terrorismus, sondern sogenannte Islamfeindlichkeit ist eine traditionsreiche zentrale Dimension des europäischen Rassismus. Diese Einordnung ist äußerst wichtig für die gesellschaftspolitische Debatte, da sie die Verantwortung für den Kampf gegen antimuslimischen Rassismus zurückgibt, an Politik und Gesellschaft der Rassifizierung von Muslim:innen entgegenzuarbeiten.«
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Details

ISBN: 9783839457115
Verlag: transcript
Erscheinung: 21.05.2021

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