Sharifi Theaterwissenschaft postkolonial/dekolonial

Theaterwissenschaft postkolonial/dekolonial

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Eine kritische Bestandsaufnahme

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Beschreibung

Analyses and suggestions for all those who want to free theatre and their scientific studies from colonial traces.
Analysen und Anregungen für alle, die das Theater und ihre Wissenschaft von kolonialen Spuren befreien wollen.
Was bedeutet die Forderung nach einer »Dekolonisierung der Universität« für die deutschsprachige Theaterwissenschaft? Wie könnte eine post- oder dekoloniale Theaterwissenschaft aussehen? Und welche institutionellen und methodologischen Veränderungen sind nötig, um intersektionale Analysen von Race, Class, Gender und Sexuality strukturell zu verankern? Ausgehend von ihren Erfahrungen in Lehre, Forschung und Theaterpraxis gehen die Beitragenden des Bandes diesen Fragen nach und liefern dabei vielfältige Anregungen für alle, die ihre Curricula, Seminar- und Probenräume von kolonialen Spuren befreien wollen.

Autor*in

Azadeh Sharifi
Azadeh Sharifi (Dr.), 1980, ist Visiting Assistant Professor am Department of Germanic Languages & Literatures der University of Toronto. Ihre Forschungsschwerpunkte sind (post)koloniale und (post)migrantische Theatergeschichte, zeitgenössische Performance Kunst sowie intersektionale und dekoloniale Praktiken im Theater. Zurzeit arbeitet sie an dem Forschungsprojekt (Post)Migrantische deutsche Theatergeschichte. Sie war u.a. Gastprofessorin an der UDK Berlin, PostDoc an der LMU München, Fellow an der TU Dresden sowie beim Internationalen Forschungskolleg Interweaving Performance Cultures an der FU Berlin.

Themen in »Theaterwissenschaft postkolonial/dekolonial«

Theater Theatre Wissenschaft Science Lehre Teaching Postkolonialismus Postcolonialism Dekolonisierung Decolonization Intersektionalität Intersectionality Theatre Studies Theaterwissenschaft

Stimmen zu »Theaterwissenschaft postkolonial/dekolonial«

»Diese ›kritische Bestandsaufnahme‹ sollte jede/r Theaterschaffende/r, ob Studierender oder Intendant*in nicht nur bei der Beschäftigung mit dem post/de-kolonialien Theater, sondern für die alltägliche Theaterarbeit rezipieren.«
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»Endlich benennt ein Band all die Versäumnisse, Lücken und auch machtvollen Ungleichgewichte, die es in der Theaterwissenschaft wie auch in weiten Teilen der deutschen Theaterlandschaft zu dezidiert post- und dekolonialen Perspektiven gibt.Pflichtlektüre nicht nur für alle Studierenden, sondern auch für alle Lehrenden und leitenden Theaterwissenschaffenden.«
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»Die Herausgeberinnen Lisa Skwirblies und Azadeh Sharifi rollen in ihrem Überblickswerk – endlich – umfassend auf, welche Dilemmata sich auftun, wenn postkoloniale/dekoloniale Theorien auf Theater und Theaterwissenschaft angewandt werden.«
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»Es ist keine Übertreibung, den Band und sein Erscheinen ein veritables Erscheinen in der deutschsprachigen Theaterwissenschaft zu nennen.«
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»This groundbreaking German Studies collection offers a crucial survey of a changing field and should be of interest to students of German theatre, postcolonial and decolonial studies, and critical race studies.«
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Details

ISBN: 9783839455531
Verlag: transcript
Erscheinung: 01.08.2022

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