Franziska Schutzbach Schutzbach Politiken der Generativität

Politiken der Generativität

von Franziska Schutzbach

Reproduktive Gesundheit, Bevölkerung und Geschlecht. Das Beispiel der Weltgesundheitsorganisation

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Beschreibung

A critical assessment of discourses on reproduction in European health programmes and their impact on social and gender relations.
Eine kritische Einschätzung von Fortpflanzungsdiskursen in europäischen Gesundheitsprogrammen und deren Auswirkungen auf Gesellschafts- und Geschlechterverhältnisse.
Bevölkerungspolitik hat sich seit der UN-Bevölkerungs-Konferenz in Kairo 1994 grundlegend verändert. Geburtensteuernde Zwangsmaßnahmen wurden offiziell abgeschafft und selbstbestimmte Fortpflanzung auf die Grundlage von Menschenrechten gestellt. Allerdings sind auch die hier zugrunde liegenden Konzepte nicht frei von normativen Prämissen in Bezug auf Geschlecht, Sexualität, Ethnie und Gesundheit. Franziska Schutzbach stellt in ihrer Untersuchung – in deren Zentrum die Adaption der UN-Agenda im europäischen Kontext steht – heraus, dass die gegenwärtige Essenzialisierung der Generativität im Rahmen einer heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit zentral für die Reproduktion der herrschenden Gesellschafts- und Geschlechterverhältnisse ist.

Autor*in

Franziska Schutzbach
Franziska Schutzbach, geb. 1978, lehrt im Bereich Gender Studies an verschiedenen Universitäten in der Schweiz und in Deutschland. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Politiken der Generativität und reproduktive Gesundheit, rechtspopulistische Kommunikationsstrategien und Antifeminismus.

Themen in »Politiken der Generativität«

Biopolitik Biopolitics Fortpflanzung Biological Reproduction Generativität Generativity Health Policy Gesundheitspolitik Geschlecht Gender Vereinte Nationen United Nations Europa Europe Weltgesundheitsorganisation

Stimmen zu »Politiken der Generativität«

Besprochen in:Gen-ethischer Informationsdienst, 257/5 (2021)
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»Die gut geschriebene Studie stellt einen wichtigen Beitrag zur leider anhaltenden Konjunktur von Bio- und Bevölkerungspolitik in Europa dar, die mit Fokus auf die WHO zudem eine analytische Lücke füllt.«
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»Schutzbachs sorgfältige, kritische Analyse der WHO-Programmatik basiert auf einem umfangreichen theoretischen Gerüst.«
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Details

ISBN: 9783839450222
Verlag: transcript
Erscheinung: 03.03.2020

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