Thea D. Boldt Boldt Multikulturalismus im Diskurs

Multikulturalismus im Diskurs

von Thea D. Boldt

Deutsche und europäische Identitätskonstruktionen im Hinblick auf die Zugehörigkeit muslimischer Migranten

EUR 26,99

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Beschreibung

Deutschland im Übergang vom ius sanguinis zur multikulturellen Gesellschaft. Eine kritische Betrachtung des hegemonialen Diskurses um eine europäische Identitätspolitik.
Die deutsche Identitätspolitik hat durch die Auseinandersetzung mit muslimischen Migranten eine neue Wendung erlangt. Thea D. Boldt analysiert diesen Übergang im Zeitraum von 2000 bis 2011 mit besonderem Fokus auf das Konzept des Multikulturalismus. Dabei zeichnet sie die Transformation Deutschlands von einer Nation des ius sanguinis zu einer multikulturellen Gesellschaft in einem diskursiven Spannungsfeld zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren – darunter Vertreter muslimischer Verbände – nach. Vor diesem Hintergrund erscheint die deutsche Debatte um den »Multikulti«-Begriff als Vorreiter einer neuen europäischen Identität und einer neuen europäischen Migrationsagenda.

Autor*in

Thea D. Boldt
Thea D. Boldt (Dr. disc. pol.) ist Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen sowie Dozentin an der Ruhr-Universität Bochum. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Probleme der Kulturverschränkung, Migration und Identität aus der Perspektive der Sozialwissenschaftlichen Hermeneutik unter der Anwendung qualitativer Forschungsmethoden.

Themen in »Multikulturalismus im Diskurs«

Identität Identity Nation Nation Deutschland Germany Europa Europe Muslime Muslims Zugehörigkeit Belonging Multikulturalität Multiculturalism Discourse Analysis

Stimmen zu »Multikulturalismus im Diskurs«

Details

ISBN: 9783839448601
Verlag: transcript
Erscheinung: 21.10.2019

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