Traditional institutions in modern buildings: the public perception of the administration and the young Federal Republic in the tension between continuity and new beginnings.
Tradierte Institutionen in modernen Gebäuden: Die öffentliche Wahrnehmung der Verwaltung und der jungen Bundesrepublik im Spannungsverhältnis von Kontinuität und Neuaufbruch.
Die junge Bundesrepublik war ein Gemeinwesen im »Wiederaufbau«: Strukturen, (Selbst-)Bilder, Institutionen und Gebäude wurden wieder und/oder neu errichtet. Dabei verschmolzen Vergangenheits- und Zukunftsorientierung: Gerade die öffentliche Verwaltung wurde institutionell kontinuitätswahrend reorganisiert, trat aber in neuen, dezidiert modernen Bauten in Erscheinung.An diesem Spannungsverhältnis setzt Dorothea Steffen an: Die interdisziplinär angelegte, exemplarische Studie untersucht – zum ersten Mal –, ob und wie Institution und Neubau öffentlich thematisiert und aufeinander bezogen wurden, und beleuchtet so die zeitgenössische Wahrnehmung von Verwaltungsapparat und neuem Gemeinwesen insgesamt.
Dorothea Steffen
Dorothea Steffen (Dr. phil.), geb. 1971, lebt in Berlin. Die promovierte Historikerin war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und Forschungsreferentin am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer (FÖV). Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit interdisziplinären Fragestellungen aus den Bereichen Geschichte, Rechts- und Kunstgeschichte.
Administration Verwaltung Verwaltungsarchitektur Federal Republic of Germany Post-war Reconstruction Bundesrepublik Wiederaufbau Architecture 1950er Jahre Identity Architektur Federal Criminal Police Office Identität Federal Audit Office Bundeskriminalamt
Besprochen in:Fraunhofer IRB, 8 (2019)
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»Die Einzelanalysen in ihrer komplexen Herangehensweise und ihren sehr schlüssig geknüpften Argumentationsketten sind von beeindruckender Informationstiefe und unbedingt empfehlenswert.«
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»Lesenswerte und gelungene Studie.«
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