In recent years, cultural education has developed into a veritable "funding trend". How can the success of this concept be explained?
Kulturelle Bildung hat sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten »Fördertrend« entwickelt. Wie kann der Erfolg dieses Konzeptes erklärt werden?
›Kulturelle Bildung‹ hat Hochkonjunktur: Als Bestandteil der Kulturförderung von Bund, Ländern und Kommunen, in Modellprojekten von Stiftungen und den Education-Abteilungen von Kultureinrichtungen ist das Thema allgegenwärtig. Obgleich die Wirkung des Konzeptes erst in Ansätzen empirisch untersucht wurde, scheint seine Attraktivität für eine wachsende Zahl von Förderakteuren ungebrochen.Das Buch spürt diesem Phänomen nach, indem es sowohl die argumentative Stärke des Konzeptes als auch Mechanismen des Lobbying in den Blick nimmt. Fundiert wird die Analyse durch eine historische Synopse der Institutionalisierung von kultureller Bildung seit den 1970er-Jahren – im außerschulischen Bildungsbereich, in Hochschulen, Ministerien und Kulturämtern.
Claudia Steigerwald
Claudia Steigerwald (Dr. phil.) wurde zur Bedeutung strategischer Argumentation in der Kulturpolitik promoviert. Der Titel ihrer Disertation lautet »Kulturelle Bildung als politisches Programm. Zur Entstehung eines Trends in der Kulturförderung«. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Referentin beim Rat für Kulturelle Bildung e.V.
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»Eine profunde Analyse des Politikfeldes kulturelle Bildung als Teilbereich der Kulturpolitik.«
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»Dank Steigerwalds Erkenntnissen lässt sich die Genese der kulturellen Bildung nachvollziehen und ihre vielfältigen Bedeutungen besser verstehen. Sie gibt zudem einen guten Überblick über die Argumente für Bildung durch Kultur bzw. kulturelle Bildung in Deutschland seit den 1970er Jahren und beleuchtet die beteiligten Gruppen.«
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»Das Buch ist ein wertvoller Beitrag zur Historie der Kulturellen Bildung in Deutschland und gibt einen Überblick über die heutige Akteurslandschaft mit ihren Leitsätzen, Programmatiken. Besonders interessant ist es für alle Insider*innen des Feldes Kultureller Bildung, aber auch für alle, die ein explizit kulturpolitisches Interesse verfolgen.«
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Besprochen in:Kulturpolitische Mitteilungen, 167/4 (2019), Birgit WolfFachportal Pädagogik, 2 (2021)
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