In her highly topical fundamental research study, Katja Gunkel analyzes a central aspect of contemporary aesthetics of consumer behavior - a valuable contribution to the debate about the imagery of our times.
In ihrer höchst aktuellen Grundlagenstudie analysiert Katja Gunkel einen zentralen Aspekt zeitgenössischer Konsumästhetik – ein wertvoller Beitrag zur Debatte über die Bildlichkeit der Gegenwart.
Ikonische Kommunikation ist Conditio sine qua non zeitgenössischer Social-Media-Anwendungen. Speziell die mobile Mediensoftware Instagram kann als eines der global bedeutendsten kulturellen Produktionsmittel der Gegenwart gelten. Ihre medienstrukturelle Konzeption – insbesondere die implementierten Grafik-Presets zur unmittelbaren One-Click-Bildbearbeitung – hat innerhalb weniger Jahre nicht nur den alltäglichen Umgang mit Bildern, sondern die Vorstellung von Bildlichkeit insgesamt fundamental verändert.Ausgehend von der Positionsbestimmung von Software als inmaterielle Praxis, die mittels der ästhetisch erfahrbaren Bildform des Medieninterfaces zur Aufführung gelangt, fokussiert Katja Gunkel anhand ausgewählter Fallbeispiele softwaregestützte Ästhetisierungsprozesse des mobilen digitalen Bilds und deren Einfluss auf die zeitgenössische visuelle Kultur.
Katja Gunkel
Katja Gunkel (Dr.) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin. Sie forscht zu Bild- und Medienwissenschaften sowie Pop- und Internetkultur und lehrt u.a. an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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»Katja Gunkels Arbeit leistet einen fokussierenden Beitrag zur Grundlagenforschung im Bereich der ikonischen Kommunikation.«
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Besprochen in:zoll+, 38 (2021)
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»Eine Kartierung spezifischer zeitgenössischer Bildpraxen und-ästhetiken, die eine medienadäquate, qualitativ-empirische Methodologie zur Analyse von mobilen softwarebasierten Konsum-Bild-Ästhetiken nicht nur konzipiert, sondern auch durch Beispiele aus der Praxis validiert.«
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