Digital self-evaluation, selfies in social networks or online dating via Tinder – these contributions examine how the body, the media and the (development of the) self are linked in contemporary forms of practice.
Digitale Selbstvermessung, Selfies in sozialen Netzwerken oder Online-Dating via Tinder – die Beiträge untersuchen, wie sich Körper, Medien und Selbst(-Bildung) in zeitgenössischen Praxisformen verschränken.
Das digitale Vermessen körperlicher Aktivitäten, die bildliche Selbstinszenierung mit dem Smartphone am ausgestreckten Arm, die Partnersuche per Links- bzw. Rechtswisch auf dem Display – zeitgenössische Medienpraktiken betreiben je spezifische Inszenierungen und Aufführungen der Person und ihres Körpers. Dadurch zeigen sich kulturelle Dynamiken, die durch die Integration mobiler und körpernaher Techniken in den Alltag, durch mediale wie visuelle Hinwendung zum Körper und durch (spielerische) Aufführung einer Arbeit am Selbst bestimmt sind. Die Beiträger_innen des Bandes untersuchen diese Dynamiken, indem sie u.a. aus sportwissenschaftlicher, soziologischer, pädagogischer, philosophischer und medienwissenschaftlicher Perspektive nach gegenwärtigen Konstellationen von Körper, Medien und Selbst fragen.
Daniel Rode
Daniel Rode (Dr.) lehrt und forscht im Arbeitsbereich Soziologie der Bewegung und des Sports am Institut für Sportwissenschaft und Motologie der Philipps-Universität Marburg.
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»Insgesamt gibt der Band einen differenzierten Überblick über gegenwärtige Formen der mediengestützten Selbstbeobachtung und -thematisierung. Der Blick aus unterschiedlichen Disziplinen, die das Subjekt gleichermaßen in den Fokus ihrer Ausführungen stellen, ist mehrheitlich gewinnbringend.«
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Besprochen in:Marburger UniJournal, Sommer 2020[rezens.tfm], 18.11.2020, Laura Katharina Mücke/Robert Dörre
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