Globally, half of all economic activity is informal. In times of global insecurity, more and more importance is being placed on integrating the productive energy of this informality, in order to ensure economic growth and social cohesion. Informal marketplaces and the numerous conflicts around their edges form both the location and guiding factors of this development. From markets of the survival economy to staged economic alterity, this book traces the discourses, actors, contradictions and potentials which these new forms of informality promote.
Zwischen Überlebensökonomien und Inszenierungen des ökonomischen Andersseins: Liegt in informellen Märkten eine Antwort auf die Krise des Kapitalismus? Kluge Analysen zu einem ambivalenten Phänomen unserer Zeit.
Weltweit gesehen gilt die Hälfte aller ökonomischen Aktivitäten als informell. In Zeiten der globalen Unsicherheit wird heute immer mehr darauf gesetzt, die produktive Energie von Informalität zu integrieren, um wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt abzusichern. Informelle Marktplätze und die zahlreichen Konflikte rund um deren Räume und Konventionen bilden sowohl Schauplatz als auch Steuerungsmoment dieser Entwicklung. Von Märkten der Überlebensökonomie bis zum inszenierten ökonomischen Anderssein spürt dieses Buch den Diskursen und Akteuren, Widersprüchen und Potenzialen nach, die neue Formen von Informalität vorantreiben.
Peter Mörtenböck
Peter Mörtenböck (Prof. Dr.) lehrt Kunst- und Architekturtheorie in Wien und London. Der Kulturwissenschafter gilt als Wegbereiter des Forschungsfeldes Visuelle Kultur im deutschen Sprachraum. Seine Texte zur Transformation von Stadt und urbaner Kultur sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden.
Informalität Informality Märkte Markets Informal Economy Informelle Ökonomie Ökonomischer Wandel Economic Transformation Informelle Architektur Informal Architecture Selbstorganisation Self-organization Neoliberalism Neoliberalismus Wirtschaft
Besprochen in:http://bundeswirtschaftsportal.de, 05.10.2016
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»Anregung en masse.«
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»Die Stärke des Buches liegt insbesondere im zweiten Teil, der das Herzstück der Untersuchung darstellt: die empirischen Fallstudien.«
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