Is There a Connection between Space and Human Perception? Using recent spatio-sociological theories, Marie-Theres Modes discusses how spaces – as catalysts – influence and change interpretations of disability. Through comprehensive field research in a hotel in which disabled and non-disabled people work together in all work areas, she demonstrates that the perception of space and disability can be understood as a mutually influential and dependent process.
Wie bedeutsam sind Räume für die Wahrnehmung und Konstruktion von Behinderung? Sollte Behinderung als raumabhängiges Phänomen gedacht werden?
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Raum und der Art, wie wir Menschen wahrnehmen?Marie-Theres Modes diskutiert anhand neuerer raumsoziologischer Theorien, wie Räume – als Katalysatoren – Deutungen von Behinderung beeinflussen und verändern. Anhand einer umfangreichen Feldforschung in einem Hotel, in dem behinderte und nicht behinderte Personen gemeinsam in allen Dienstleistungsbereichen arbeiten, legt sie dar: Die Wahrnehmung von Raum und Behinderung kann als ein sich wechselseitig beeinflussender und sich gegenseitig bedingender Prozess aufgefasst werden.
Marie-Theres Modes
Marie-Theres Modes (Dr. rer. pol.) lehrt Soziologie an der Hephata Akademie für Soziale Berufe in Schwalmstadt und an der Ev. Hochschule Darmstadt im Bereich Soziale Arbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Disability Studies, Soziale Differenzkonstruktionen und Raumsoziologie.
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Besprochen in:Soziale Arbeit, 12 (2016)
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»Ein anspruchsvolles, reflektiertes, kluges und facettenreiches Buch [...], das den fachlichen Diskurs um Behinderung, behinderte Wirklichkeiten sowie die Gestaltung integrativer und inklusiver Handlungsperspektiven in diesem Arbeitsfeld und Aufgabengebiet in jedem Fall erweitert und bereichert.«
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