The product world that surrounds us is increasingly anthropomorphic, designed to react and make decisions, and provokes an animated way of dealing with inanimate objects. Do we have a new form of animism – a kind of 'techno-animism – on our hands? What role does design play in this? Is 'animatedness' a product of design or in fact a situational emergence which originates from the interaction between humans and artifacts? In this text, culture and design scholars discuss the extent to which an object can be considered animated or possessing agency, and the anthropomorphic qualities of technology.
Belebt oder unbelebt? Kultur- und Designwissenschaftler_innen fragen nach der Beseeltheit von Dingen in technologischen Umwelten und nach möglichen Implikationen für das Design.
Unsere Produktwelt ist zunehmend reaktiv, anthropomorph und entscheidungsfähig gestaltet. Sie provoziert eine beseelende Umgangsweise mit Unbelebtem. Haben wir es mit einer neuen Form von Animismus, einem Techno-Animismus, zu tun? Welche Rolle spielt hier das Design? Ist Beseeltheit gestaltbar oder eigentlich eine situative Erscheinung, die ereignisbezogen im Handeln zwischen Mensch und Artefakt entsteht? In diesem Band diskutieren Kultur- und Designwissenschaftler, inwiefern ein Ding als beseelt und wirkmächtig und Technologie als menschenähnlich verstanden werden kann.
Judith Dörrenbächer
Judith Dörrenbächer forscht am Lehrstuhl »Ubiquitous Design« der Universität Siegen. Sie studierte an der Köln International School of Design und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Niederrhein tätig. Sie beschäftigt sich aktuell mit performativen Methoden im Design, Theorien über Animismus (Techno-Animismus) und mit Gestaltungsstrategien für Gegenübertechnik (etwa soziale Roboter).
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»Lesenswerte und differenzierte Beiträge.«
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Für jeden, der sich – ob praktisch oder theoretisch – mit Design beschäftigt, bietet das Buch interessante Denkanstöße.«
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Besprochen in:Designabilities, 12 (2016), Tom Bieling designreport, 1 (2017)
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