Garbage and scraps are `left over', without ever becoming entirely superfluous: they are planned, managed, avoided, forgotten and rediscovered, they necessitate systems of order and transform themselves and our society. Instead of recreating the illusion of a sustainable, `garbage-less' society and sweeping away everything else that is left over, the essays in this volume view rubbish and scraps as a critical mass, as a practical and theoretical phenomenon which enables new perspectives in fields ranging from ecology and philosophy to media studies and sociology, and which demands a reconsideration – and for which it is worth having something left over.
Müll und Reste ›bleiben übrig‹, ohne sich je zu erübrigen. Der Band betrachtet Müll als praktisches und theoretisches Problem, das Ökologie, Philosophie, Medienwissenschaft und Soziologie gleichermaßen anregt und herausfordert.
Müll und Reste »bleiben übrig«, ohne sich dabei je ganz zu erübrigen: Sie werden geplant, verwaltet, vermieden, vergessen und wiederentdeckt, sie provozieren Ordnungen und transformieren sich und unsere Gesellschaft. Statt die Illusion einer nachhaltigen »Restlosigkeit« aufrechtzuerhalten und alles Übrige und Sonstige sauber fortzukehren, betrachten die Beiträge in diesem Band Müll und Reste als eine kritische Masse, als ein praktisches und theoretisches Phänomen, das von Ökologie und Philosophie bis zu Medienwissenschaft und Soziologie neue Perspektiven ermöglicht und neues Nachdenken fordert – und für die es sich lohnt, etwas übrig zu haben.
Christiane Lewe
Christiane Lewe (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Medienanthropologie an der Bauhaus-Universität Weimar.
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»Es [ist] ein Verdienst dieses Bandes, dass sich alle äußerst (selbst-)kritischen Beiträge gekonnt zwischen den symbolischen wie den materiellen Bezügen des Mülls bewegen.«
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»Der Band [versteht es], seinen Gegenstand in unterschiedlichen Facetten zu präsentieren.«
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Besprochen in:Kult_online, 53 (2018), David-Christopher Assmann
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