Visuelle Zeichen umgeben uns ständig. Das Buch fragt nach ihrer Entstehung und entwirft ein breites Panorama – von der Höhlenmalerei bis zur Gegenwartskunst, von der Bekleidung bis zum modernen Städtebau.
Das Sichtbare umfasst die Natur und die vom Menschen geformten Gebrauchs- und Kunstobjekte. Visuelle Zeichen konzentrieren das Prägnante und kulturell Tradierte in dieser Welt. In der global konzipierten Analyse werden visuelle Zeichen von den Höhlenmalern über die Neuzeit (Leonardo, Arcimboldo) bis zur Gegenwart (Moore, Pollock, Beuys), von ersten Siedlungen bis zur modernen (Hafen-)Stadt, von der Bekleidung und Körperkultur bis zur Bildhaftigkeit in der Literatur (Zola, Hesse) und im Film behandelt. Zur Erklärung der visuellen Zeichen wird gefragt: Wie hat sich der jeweilige Zeichentypus entwickelt; was definiert ihn? Wie werden Raum, Zeit und Bewegung erfasst? Wie werden herausgehobene Zeichen bewertet? Die exemplarisch vorgeführte visuelle Semiotik bietet Anschlüsse zur Evolutionsforschung, zur Neurobiologie und zu den Sprach- und Medienwissenschaften.
Wolfgang Wildgen
Wolfgang Wildgen (Prof. Dr.) ist Germanist und Allgemeiner Sprachwissenschaftler an der Universität Bremen (Emeritus). Seine Forschungsgebiete sind u.a. Semiotik und dynamische Sprach- und Medientheorie (siehe http://www.fb10.uni-bremen.de/lehrpersonal/wildgen.aspx).
Höhlenkunst Architecture Abendmahl Image Architektur Cultural History Evolution Arts Moderne Kunst Visual Studies Art History Bild General Literature Studies Kulturgeschichte Fine Arts
Besprochen in:GMK-Newsletter, 11 (2013)GERMANISTIK, 55/1-2 (2014)MEDIENwissenschaft, 1 (2015), Axel Roderich Werner
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»Die Verknüpfung der visuellen Zeichen in Natur und vom Menschen geformte Objekte mit Wissenschaftsbereichen wie Evolutionsforschung, Neurobiologie usw. zeigen die Breite von visueller Semiotik in der Geschichte der Menschheit strukturiert und nachvollziehbar vor.«
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