Eine realistische Theorie des modernen Staates muss von der Alltäglichkeit staatlichen Gewalthandelns ausgehen.
Das jahrelange Embargo des Gaza-Streifens durch Israel, Gewalt gegen Asylsuchende und Abschiebehäftlinge in Deutschland und Österreich, das Elend der Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen – was bedeutet der Alltag staatlicher Gewalt für das Verständnis moderner Staaten?Maximilian Lakitsch ergründet das Verhältnis von Gewalt und Macht und zeichnet damit ein Bild des modernen Staates. Ergänzt durch die Perspektive der Wirklichkeit staatlichen Gewalthandelns, überwindet dieser Beitrag zur politischen Theorie die Statik vieler Staatsmodelle.
Maximilian Lakitsch
Maximilian Lakitsch (Dr. phil., Mag. theol., M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung in Stadtschlaining. Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Theorie und der Nahe Osten.
Staat State Gewalt Violence Macht Politics Gerechtigkeit Political Philosophy Legitimität Political Theory Asyl Philosophy Abschiebehaft EU Politik
Besprochen in: Portal für Politikwissenschaft, 14.07.2013, Florian GeislerWisssenschaft & Frieden, 4 (2013)www.lehrerbibliothek.de, 01.09.2014, Dieter Bach
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»Ergänzt durch die Perspektive der Wirklichkeit staatlichen Gewalthandelns, überwindet dieser Beitrag zur politischen Theorie die Statik vieler Staatsmodelle.«
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