Pflege ist weit mehr als waschen, betten, lagern. Diese Analyse liest Pflege als performativen Akt und ermöglicht neue Perspektiven auf die Pflegewissenschaft und -praxis.
Wie stellt sich Pflege dar und woran wird Pflege wahrnehmbar? In dieser Studie wird deutlich, dass das Pflegerische selbst als Darstellung gedacht werden kann.Wolfgang Hoops zeigt, dass Spuren des Pflegerischen in Bildern auf eine Räumlichkeit deuten, in der das Pflegerische als Differenz und in einer Performanz erscheint. Das systematische Konzept eines pflegerischen Tableaus – das in Auseinandersetzung mit der Diskursentwicklung in Deutschland und unter Berücksichtigung von Theoremen der Psychoanalyse (Lacan) und der Ästhetischen Theorie (Adorno) entsteht – ermöglicht erstmals eine poststrukturalistische Gegenstandsanalyse des Pflegerischen.
Wolfgang von Gahlen-Hoops
Wolfgang von Gahlen-Hoops ist Professor für Didaktik der Pflege und Gesundheitsberufe an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dort leitet er den Master-Studiengang Pflegepädagogik. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Lehrer*innenbildung und Lehr-Lernformen in der Pflege.
Pflege/Pflegewissenschaft Image Psychoanalysis Performanz Differenz Culture Bild Medicine Mimesis Body Darstellung Care Psychoanalyse Sociology of Medicine Ästhetische Theorie
»Ein innovatives und kluges Buch, das interessante Einsichten birgt und zum Weiterdenken einlädt.«
()