Politik als Kultur – der Band verhandelt die Möglichkeiten, politische Felder und Machtkonstellationen mit ethnographischen Methoden und anthropologischen Frageperspektiven zu untersuchen.
»Alternativlos« ist zu einem Schlagwort in gegenwärtigen politischen Debatten geworden. Der Begriff steht für einen Politikstil, der neoliberale Regierungslogiken mit zunehmend autoritären Argumentationsfiguren verknüpft.Die in diesem Buch versammelten Beiträge bieten eine alternative Perspektive auf aktuelle politische Prozesse und Machtfelder – etwa durch den Fokus auf »Policies« als wirkmächtige Organisationsformen (spät-)moderner Gesellschaften, durch die ethnographische Verfolgung der lokalen, nationalen und transnationalen Effekte von politischen Entscheidungen oder durch das Aufspüren neuartiger (Macht-)Formationen aus Individuen, Institutionen, Ressourcen und Wissensbeständen.
Jens Adam
Jens Adam (Dr. phil.) ist Senior Researcher innerhalb der U Bremen Excellence Chair Research Group »Soft Authoritarianisms«. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Anthropologie des Politischen, der Stadtanthropologie sowie der Europäisierungs- und Kosmopolitisierungsforschung.
Policy Policy Ethnographie Administration Zugehörigkeit Society Verwaltung Culture Gouvernementalität Politics Gesellschaft Cultural Anthropology Organisation Political Sociology Macht
»Der Band eignet sich [...] als Inspiration und um sich einen Überblick über den Stand der politischen Anthropologie und ihrer Anwendungsbereiche zu schaffen.«
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»Der Band [leistet] disziplinär einen mehr als wichtigen Beitrag und ist nicht nur all jenen zu empfehlen, die sich methodisch und perspektivisch in kulturanthropologischen Zugängen zum Politischen orientieren wollen, sondern auch jenen, die sich für die Alltäglichkeit politischer Formationen interessieren.«
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»›Die Formationen des Politischen‹ bieten vielfältige Impulse und wichtige Orientierungshilfen für eine Politische Anthropologie. Der Band bildet den Auftakt zu einer systematischeren Erforschung politischer Kulturen und mag sich rückblickend als erstes Standardwerk dieses ebenso jungen wie bedeutsamen Arbeitsfeldes im deutschsprachigen Raum erweisen.«
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