Über die unsichtbare Arbeit zweisprachiger Jugendlicher vor dem Hintergrund der »Migrationsdebatte« – ein Beitrag zur Versachlichung einer Debatte.
Meist unsichtbar sind die Leistungen bilingual sozialisierter Jugendlicher, die zwischen ihren Eltern und Institutionen der »Aufnahmegesellschaft« dolmetschen. Aus dieser alltäglichen Praxis resultiert ein ganzes Spektrum an mitunter schwerwiegenden Problemen – aber auch an Potenzialen. In dieser im deutschsprachigen Raum bisher einmaligen größeren empirischen Untersuchung zum Thema setzt Vera Ahamer neue Impulse in Translationswissenschaft, Sprachwissenschaft, Soziologie, Pädagogik – v.a. aber auch im »Migrationsdiskurs« sowie in der Praxis für jene Menschen, die tagtäglich mit dieser Art des Dolmetschens zu tun haben.
Vera Ahamer
Vera Ahamer (MMag. Dr. phil.) studierte Translationswissenschaft, Geschichte sowie Deutsch als Fremdsprache an der Universität Wien und ist Universitätslektorin in Nizhny Novgorod (Russland). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kommunaldolmetschen sowie Spracherwerb in der Migration.
Dolmetschen Migration Zweitspracherwerb Language Sprachpolitik Family Migrationsdiskurs Youth Spracharbeit Social Work Migration Sociology of Family Sprache Sociology Familie
»Das Buch [...] stellt einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Mehrsprachigkeit und Laiendolmetschen dar. Der Fokus auf dolmetschende Jugendliche trägt zudem zur Sichtbarmachung einer bisher vernachlässigten Gruppe bei und zeigt umfassend Risiken und Chancen dieser Praxis auf.«
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Besprochen in:OE1/ORF.at, Dimensionen, 18.04.2013, Sonja BettelORF2, "Heimat, fremde Heimat", 01.12.2013
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»Der Blick der Autorin auf die Umstände, in denen migrantische Jugendliche als Dolmetscher fungieren, ist ein sensibler und ins Detail gehender.«
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»Nützlich können die Analysen und Schlüsse für institutionell Tätige sein.«
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»Die beeindruckende und umfassende Arbeit Vera Ahamers bietet eine spannende Lektüre und viele neue Erkenntnisse und sei eben aufgrund des von der Autorin weit gespannten Bogens nicht nur VertreterInnen des Bereiches Translation dringend empfohlen.«
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