Gralsromane neu gelesen: mittelalterliche Haltungen zu Geschlecht und Begehren jenseits der Heteronormativität.
Obwohl die Geschichte des Grals seit dem Mittelalter unterschiedlich erzählt und rezipiert wird, bleibt eines auffällig: In den Gralsromanen wird Geschlecht und Begehren auf besondere Art und Weise verhandelt.Anhand von Werken wie »Parzival«, »Crône« und »Prosa-Lancelot« fördert Annabelle Hornung neue Lesarten des Zusammenhangs zwischen Geschlecht und Begehren wider die heteronormative Ordnung zutage und geht ihnen mithilfe des analytischen Instrumentariums der Queer und Gender Studies nach.
Annabelle Hornung
Annabelle Hornung ist Veranstaltungsmanagerin zum 100-jährigen Jubiläum der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Co-Kuratorin der Ausstellung »Do It Yourself: Die Mitmach-Revolution«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Queer und Gender Studies, Mediävistik, DIY, Museum und Web 2.0 sowie Medien und Geschlecht.
Gral Gender Gender Literature Begehren General Literature Studies Höfische Literatur German Literature Queer Theory Mittelalter Parzival Literary Studies Lancelot Literatur Allgemeine Literaturwissenschaft
Besprochen in:Das Mittelalter, 18/2 (2013), Matthias Däumerfiber, 22 (2013), Viktoria Drexler
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»Ein spannendes Buch.«
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»Eine spannende Arbeit, welche einer_einem das Mittelalter, was sex, gender und Begehren betrifft, nicht mehr ganz so düster erscheinen lässt und damit auch wiederum die Konstruiertheit jener Begriffe offenlegt.«
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