Zwischen Präsentation und Konstruktion: Anhand der Documenta 11 reflektiert der Band Ausstellungen als »Ordnungen des Wissens«, die wesentlich zur Entwicklung von Geschichts-, Kunst- und Bildbegriffen beitragen.
Ausstellungen sind konstitutiv für die »Ordnungen des Wissens« einer Kultur – so etwa für den Kanon der Kunstgeschichte. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die »Documenta 11« aus dem Jahre 2002, an der sich eine Entwicklung symptomatisch ablesen lässt: Nach dem Bruch von 1989 und mit dem dominanten Einsatz fotografisch-dokumentarischer Bildmedien wurde hier ein immer noch wirkmächtiger abstrakter, modernistischer Kunst- und Bildbegriff in Frage gestellt, der auf »Werkautonomie«, »Originalität« und einer »eurozentristisch-westlichen Kunstgeschichtsschreibung« basiert.Katja Hoffmanns systematische Ausstellungsanalyse entwickelt zugleich einen innovativen Ansatz zur Untersuchung von Foto-, Film- und Videoinstallationen (u.a. von Candida Höfer, Fiona Tan, Eija-Liisa Ahtila) und knüpft an aktuelle bild- und medienwissenschaftliche Fragestellungen an.
Katja Hoffmann
Katja Hoffmann (Dr. phil.) ist als freie Autorin, als Kunst- und Deutschlehrerin in Köln sowie als Dozentin in den Kunst- und Medienwissenschaften tätig.
Ausstellung Photography Documenta Museum Bildwissenschaften Art History Videokunst Theory of Art Fotografie Arts Museum Image Kunstgeschichte Museology Kunsttheorie
»Hochreflektierte Arbeit.«
()
»Eine umsichtige, schlüssige und zur Weiterführung inspirierende Studie.«
()
»Mit Hoffmanns Dissertation liegt endlich eine ausführliche Studie zu einer einzigen Documenta vor. Ihre multiperspektivische Vorgehensweise bezieht Kunst-, Bild- und Medienwissenschaften ein und ist somit bestens geeignet, um die Vielschichtigkeit, aber auch die inneren Spannungen einer solchen Ausstellung zu diskutieren.«
()
Besprochen in:Kunstform, 15/3 (2014), Ralf Michael FischerKunstchronik, 67/8 (2014), Astrid Schmidt-Burkhardt
()