Philipp Schönthaler Schönthaler Negative Poetik

Negative Poetik

von Philipp Schönthaler

Die Figur des Erzählers bei Thomas Bernhard, W.G. Sebald und Imre Kertész

EUR 34,99

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Beschreibung

Erzählen nach dem Zerfall klassischer Erzählpositionen. Dieses Buch beschreibt, wie und warum Autoren nach 1945 auf den Legitimationsverlust des Erzählers reagieren.
Im Zuge der Destruktionsgeschichte des 20. Jahrhunderts haben klassische Erzählpositionen ihre Legitimation eingebüßt. Anhand dreier prominenter Autoren – Thomas Bernhard, W.G. Sebald und Imre Kertész – weist dieses Buch sämtliche Setzungsakte von Erzähler und Erzählung als paradigmatisches Problem der Literatur nach 1945 aus. Das kritische Potenzial einer negativen Poetik, das Philipp Schönthaler in seiner Lektüre der Autoren erarbeitet, befragt die Nachkriegsliteratur auf ihre inhaltlichen und formalen Einsätze. – Eine innovative Perspektive, die zugleich gängige Positionen der Gedächtnis- und Erinnerungsliteratur, Holocaustforschung und Narratologie konfrontiert und zur Disposition stellt.

Autor*in

Philipp Schönthaler
Philipp Schönthaler (Dr. phil.) ist Postdoktorand an der Universität Konstanz.

Themen in »Negative Poetik«

Gedächtnis- und Erinnerungsliteratur Theory of Literature Nachkriegsliteratur Literature German Literature Holocaust-Forschung Literaturtheorie General Literature Studies Narratologie Literary Studies Negative Ästhetik Adorno Bernhard Kertész Sebald

Stimmen zu »Negative Poetik«

Besprochen in:Germanistik, 53/1-2 (2012)
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Details

ISBN: 9783839417218
Verlag: transcript
Erscheinung: 15.03.2014

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