Gethmann Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik

Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik

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Beschreibung

Wie kam es zu den Klangmaschinen, die wir z.B. als »Synthesizer« kennen und die für die elektroakustische Ästhetik des 20. Jh. von so zentraler Bedeutung sind? Der Band nimmt die Entstehungsgeschichten dieser Technologien in den Blick.
Neue Formen der Klangerzeugung sind seit dem 18. Jahrhundert als Nebeneffekte von Laborexperimenten häufig beiläufig entdeckt und zu musikalischen Instrumenten weiterentwickelt worden. Experimentelle Wissenschaften waren somit ein Entstehungsherd akustischer Medientechniken, Apparaturen sowie Musikinstrumente und führten zu Innovationen, die für die elektroakustische Ästhetik des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung sind. Dieser Band stellt einige der inspirierenden technischen und künstlerischen Experimente vor. Die Perspektive richtet sich auf Experimentalanordnungen, akustische Medientechniken, Apparaturen und Musikinstrumente in ihrer engen Wechselwirkung mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen der Sound-Art, in deren konzeptionellen und apparativen Kontexten zentrale Begriffe des musikalischen und medialen Wissens zur Disposition stehen oder neu gefasst werden.

Autor*in

Daniel Gethmann
Daniel Gethmann (Dr. phil.) lehrt Medien- und Kulturwissenschaft an der Technischen Universität Graz. Seine Forschungsschwerpunkte sind Auditive Kultur, Optische Medien sowie Geschichte und Theorie der Kulturtechniken.

Themen in »Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik«

Musik Music Elektroakustik Sound Klangkunst Media Sound-Art Technology Experimentalwissenschaft Media History Laborexperiment Media Aesthetics Musikinstrumente Musicology Klang

Stimmen zu »Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik«

»Informativ und lesenwert.«
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»Ein wichtiges, anregendes Buch zu einem Forschungsgebiet, das sich erfreulicherweise seit einiger Zeit im Aufbruch befindet.«
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»In Zeiten der eingeforderten Interdisziplinarität zeigt der vorliegende Band sehr eindrücklich, dass technisch-apparative Schwellenbereiche [...] sich nicht kategorisch Disziplinen zuweisen lassen, gerade, wenn es um unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge bzw. Perspektiven auf den Gegenstand geht.Der überaus reich bebilderte Band rückt Randständiges mit entsprechenden Positionierungen ins Licht.«
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Besprochen in:Skug, 85 (2010), Didi Neidhartwww.rkm-journal.de, 14.11.2011, Nicolas Romanacciwww.textem.de, 11 (2011), Dominik IrtenkaufPositionen, 89 (2011), Sebastian Hanusa
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»Eine lohnende Lektüre.«
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»This collection of essays offers a fascinating exploration of the transitory spaces among science, music, and media history. It as a rich and valuable contribution not only to the fields of music history, science history, and sound studies, but also the emerging field of artistic research.«
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»Das Buch ist eine unerschöpfliche Fundgrube für Medientheoretiker, die den Zusammenhang zwischen menschlicher Kreativität und maschineller Produktion erforschen wollen.«
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»This collection of essays offers a fascinating exploration of the transitory spaces among science, music, and media history. It as a rich and valuable contribution not only to the fields of music history, science history, and sound studies, but also the emerging field of artistic research.«
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Details

ISBN: 9783839414194
Verlag: transcript
Erscheinung: 15.07.2015

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