Die Metapher des Netzwerks veranschaulicht wie keine zweite den Prozess der Globalisierung. Auch die Kulturwissenschaften können damit die politische und räumliche Neuorganisation von Kultur und Kreativität beschreiben.
Netzwerke sind zur Leitfigur des Zusammenlebens im 21. Jahrhundert geworden. In Gestalt von transnationaler Politik, globaler Ökonomie, neuen Medien und sozialen Bewegungen verkünden sie Hoffnung und Bedrohung zugleich. Dass Netzwerke und vernetzte Kulturen vor allem auch Kreativität hervorbringen können, zeigt dieser Band: Er liefert eine faktenreiche und vielschichtige Analyse der Schauplätze der geokulturellen Neuordnung und demonstriert anhand von zahlreichen Allianzen in Kunst, Architektur und Aktivismus, wie durch kollektive Kreativität neue Strukturen politischer und sozialer Teilnahme entstehen.
Peter Mörtenböck
Peter Mörtenböck (Prof. Dr.) lehrt Kunst- und Architekturtheorie in Wien und London. Der Kulturwissenschafter gilt als Wegbereiter des Forschungsfeldes Visuelle Kultur im deutschen Sprachraum. Seine Texte zur Transformation von Stadt und urbaner Kultur sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden.
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»Originelle Einführung in die Netzwerkthematik.«
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»Der Band von Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer kann als originelle Einführung in die Netzwerkthematik gelesen werden.«
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»Die Autoren [fördern] durch ihre Analyse zugrundeliegender Organisationsstrukturen sehr interessante Aspekte soziokultureller Mechanismen zutage.Insbesondere der von Architekten und Bauherren nicht intendierten Nutzung von Architektur schenken die Autoren [...] viel Aufmerksamkeit und zeigen kreative Potenziale einer sich selbst ermächtigenden urbanen Bevölkerung in Konflikträumen auf.«
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Besprochen in:taz, 10.08.2010, Thomas Hummitzschwww.lehrerbibliothek.de, 13.09.2010, Oliver NeumannKonstruktiv, 280/12 (2010), Sebastian Jobst
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»Die theoretische und praktische Fokussierung auf ›Netzwerkkreativität‹ lenkt den Blick auf ein Feld, das im Friedens-(forschungs)diskurs bisher eher am Rande behandelt wird.«
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