Assimilation ist ein umstrittener Begriff in der wissenschaftlichen und politischen Debatte um Migration. Das Buch zeichnet die Kontroversen und Kämpfe um diese Parole nach, die noch heute die Diskussion wesentlich mitprägt.
Der Assimilationsbegriff steht für ein Ensemble migrationssoziologischer Theorien, die sich um den konzeptionellen Kerngedanken der Angleichung von Immigranten gruppieren. Zugleich strukturiert er die politischen Auseinandersetzungen in den westlichen Einwanderungsländern.Jutta Aumüller zeichnet die theoretischen Konzepte der Assimilation in einer geschichtlichen Perspektive nach und kontrastiert sie mit den politischen Diskursen um Integration und Assimilation von zugewanderten Minderheiten seit der Nationalstaatsbewegung im 19. Jahrhundert.Ein kenntnisreicher diskursanalytischer Beitrag zur gegenwärtigen Debatte um Einwanderung und Integration.
Jutta Aumüller
Jutta Aumüller (Dr. phil.) ist Politikwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Migrationsforschung.
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Besprochen in:www.forum-interkultur.net, 1 (2010), Steffen Kircher
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»Mit dem wissenschaftlichen Beitrag [...] liefert Jutta Aumüller einen wichtigen Baustein zum kontroversen Diskurs um Integrations- und Einwanderungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland.«
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»[Das Buch] ist auf sehr hohem Niveau, aber dennoch verständlich geschrieben und bietet einen kenntnisreichen diskursanalytischen Einblick zur aktuellen Debatte um Zuwanderung und Integration.«
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