Wie wird der Raum eines Films konstituiert? Dieses Buch geht diese Frage von den Grenzen des Films an, überträgt hierfür das Konzept ›Paratext‹ – von Gérard Genette anhand des Mediums Buch entwickelt – auf den Film und fragt nach den Rahmen des Erzählkinos. Wenn man Paratexte wie den Vorspann fokussiert, bricht die Einheit des Filmtextes auf und Innen- sowie Außenbezüge werden analysierbar. Im besonderen Blickpunkt steht das Konzept der ›Diegese‹, das den Erzählraum des Films bezeichnet.Vier Analysen post-klassischer Hollywoodfilme der 1990er Jahre führen das Zusammenwirken von Text und Paratext exemplarisch vor.
Alexander Zons
Alexander Zons (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Medienwissenschaft an der Universität Konstanz.
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Besprochen in:www.f-lm.de, 01.10.2008
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»Böhnke geht [...] kleinschrittig und detailliert vor, bezieht von Verleiher-Logo über den Vorspann bis hin zu DVD-Sonderausstattungen alle denkbaren Paratexte in seine Überlegungen ein. Diese Präzision und die Aktualität (die Trägermedien des Films betreffend) machen Böhnkes Buch besonders interessant.«
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»Böhnke illustrates how the study of paratexts can give new insight into the way film as well as the viewers construct the fictional universe. Thus, his book is a valuable contribution, especially in the area of film narratology.«
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»Böhnke illustrates how the study of paratexts can give new insight into the way film as well as the viewers construct the fictional universe. Thus, his book is a valuable contribution, especially in the area of film narratology.«
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