Berlin, 1930. Bei einem Giftgas anschlag auf den legendären Tanzpalast "Femina" am Tauentzien sterben elf Menschen. Auch Kriminalkommissar Sándor Lehmann kommt nur knapp mit dem Leben davon - denn eben noch stand er inkognito als Jazzmusiker auf der Bühne. Bei der Aufklärung des brisanten Falls hat er gleich zwei Probleme: Er muss zusehen, dass sein geheimes Doppelleben nicht auf fliegt, und sich mit dem neuen Kollegen Belfort herumärgern, einem linientreuen Nazi, der über das quirlige Nachtleben der Reichshauptstadt ganz eigene Ansichten hat ... Der Auftakt zu einer neuen Krimiserie mit dem Klarinette spielenden Kommissar Sándor Lehmann "Keune zieht gekonnt eine Reihe von literarischen Registern. Dabei ist das, was so anschaulich und farbig wie ein spannender Roman daherkommt, genau recherchiert" DeutschlandRadioKultur über Martin Keunes "Groschenroman"
Martin Keune
Martin Keune, geboren 1959 im Sauerland, war Schriftsteller, Grafiker und Geschäftsführer einer Berliner Werbeagentur. Er lebte im havelländischen Ort Semlin und in Berlin, wo er im Dezember 2017 starb. Zu seinem ehrenamtlichen Engagement gehörte unter anderem die Gründung des Vereins »Flüchtlingspaten Syrien«.
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