Der landläufigen Meinung, die Bezeichnung Kerbtier leite sich von in-sectum oder en-tomos (nlat. bzw. griech. das Eingeschnittene) ab sind begründete Zweifel entgegenzustellen. Wie der renommierte Entomologe LAUSFRIED V. NISSEN-JUCKENHEIM1 in einer kürzlich erschienenen Arbeit – recht ausführlich - darlegt, findet sich hier eher ein emotional-subjektives Moment des sprachlichen Aus-drucks.
Michael Oliver Flüß
mof@atelier-mof.de
Jahrgang 1966
Studium in Bochum, Essen, Düsseldorf und Wuppertal
Seit 1989 zahlreiche Einzel- und
Gruppenausstellungen in NRW
Gründung eigener Werkgruppen in Münster und Düsseldorf
"Ein Künstler. Ein Entdecker. Ein Beobachter.
Drei Personen in einer: Michael O. Flüß als magischer Realist, der seine lexikalische Matrix schafft und auf dieser ein universales, gleichzeitig sehr spezifisches und einzigartiges Terrain absteckt, zudem mit einer eigenen Sprache, deren enzyklopädischer Tenor die einzelnen Siedler und technische und architektonische Konstrukte bestimmt und in die ihm eigene urbane Topografie setzt.
Die Kunst von Michael O. Flüß liegt also nun da und ist bereit als Neuland betreten zu werden."
Wibke Behrens M.A., Design-Philosophin, Kuratorin und Systemischer Coach
Wibke Behrens lebt und arbeit in Berlin.