Klassische Medien wie Rundfunk, Film und Fernsehen sind ebenso wie die „Neuen Medien“ Internet oder Computerspiele längst Gegenstand der Geschlechterforschung. Dieses Lehrbuch macht mit Begriffen, Theorien und Problemen des Feldes vertraut und befähigt Studierende, dies auf aktuelle Phänomene anzuwenden.
Die Autorinnen stellen theoretische Modelle der Geschlechterforschung vor und beschreiben ihre Anwendung in der Medienforschung. Zentrale Begriffe werden erläutert und Fragen zur methodischen Anlage von Gender Media Studies diskutiert.
Zahlreiche Fallbeispiele verdeutlichen den spezifischen Ertrag der Geschlechterforschung für die Medien- und Kommunikationswissenschaften. Zugleich liefern sie Material, um die konkrete Umsetzung von Forschungsfragen in eigene empirische Arbeiten zu erproben. Wie wandeln sich Geschlechterverhältnisse in Journalismus und PR? Wie lassen sich Medientexte in Zeitung, Fernsehen oder Internet analysieren?
Das Buch integriert sowohl sozial- als auch kulturwissenschaftliche Perspektiven zum Verständnis von Geschlecht im gesamten Spektrum der Medienkommunikation.
Margreth Lünenborg
Prof. Dr. Margreth Lünenborg lehrt Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Sie hat die wissenschaftliche Leitung des Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung an der FU Berlin inne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Journalismusforschung, kulturorientierte Medienforschung (Cultural Studies), Migration und Medien, populäre Medienkultur und Emotionen/Affekte sowie den Gender Media Studies.
Computer Fernsehen Film Gender Media Studies Gender Studies Internet Klassische Medien Kommunikationswissenschaften Medien Medientext PR Public Relations Rundfunk Zeitung
Aus: querelles-net.de – Sigrid Kannengießer - Jg. 15, Nr. 2 (2014)
[…] Das Buch ist eine gelungene Einführung in die Gender Media Studies. Neben einer Bandbreite verschiedener Theorien werden viele relevante empirische Studien und Analysen vorgestellt. […]
Aus: r:k:m: - rkm-journal.de – Katrin Horn- 19.11.2013
[…] Insgesamt überzeugt Gender Media Studies als Einführung in das von den Autorinnen dargelegte Forschungsfeld und liefert so eine echte Alternative zu existierenden deutschsprachigen Lehrbüchern. Gender Media Studies schlägt eine Brücke zwischen den einführenden Texten zu Gender Studies, die überwiegend soziologisch ausgerichtet sind, und den Standardwerken zur Einführung in die Medienwissenschaft, in denen den Gender und Queer Studies meist nur ein Unterkapitel gewidmet ist. Diese spezifische Ausrichtung, der anschauliche Inhalt und die Leser_innen-freundliche Struktur und Darstellung machen das Buch zu einem vielversprechenden Grundlagenwerk für Studierende sowie für Leser_innen, die bereits vorhandenes Wissen auffrischen oder neu kontextualisieren möchten.
Aus: Weiberdiwan – die feministische Rezensionszeitschrift – Lisbeth Blume – Winter 2013/14
Studierenden und Interessierten, die einen grundlegenden Einstieg in die Thematik der Gender Media Studies suchen, wird im gleichnamigen Band von Margareth Lünenborg und Tanja Maier geholfen. […] Die sorgfältig ausgewählten Literaturhinweise geben Anregungen zur Vertiefung.
Aus: medien + erziehung, 8/2013
Das Buch besteht aus drei Teilen, die inhaltlich und logisch aufeinander aufbauen. […] Textkästen helfen hierbei komplexe Begriffe zu definieren und verständlich zu machen. […] Die vorgestellten Studien gehen auf die eigene Forschungsarbeit der Autorinnen zurück. Übungsaufgaben ergänzen die jeweils vorgestellten Versuchsanordnungen und liefern einen nützlichen Praxisbezug. […]
Medien- und Kommunikationswissenschaft – Elisabeth Klaus – 1/2014
[…] Es handelt sich um eine vorbildliche, praxistaugliche Einführung […]