In einem umfassenden Überblick markieren aktuelle und ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des deutsch-ungarischen strafrechtshistorischen Seminars Wendepunkte deutscher und ungarischer Rechtsentwicklung der letzten 1.000 Jahre.
Über 1.000 Jahre mitteleuropäische Strafrechtsentwicklung: In einem umfassenden Überblick markieren aktuelle und ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des deutsch-ungarischen strafrechtshistorischen Seminars Wendepunkte deutscher und ungarischer Rechtsentwicklung. Vom Strafrecht der sozialistischen Staaten über die großen rechtsstaatlichen Reformen des 18. und 19. Jahrhunderts, die strafrechtliche Aufklärung und das frühneuzeitliche Strafrecht bis hin zu frühmittelalterlichen Stammesrechten stellen die namhaften Autorinnen und Autoren Verknüpfungen her und eröffnen umfassende Perspektiven auf eine gemeinsame mitteleuropäische Rechtstradition.
Mit Beiträgen von Attila Barna, Judit Beke-Martos, Kinga Beliznai Bódi, Verena Dorn-Haag, Gábor Erdődy, Thomas Exner, Dóra Frey, Eric Hilgendorf, Markus Hirte, Attila Horváth, Imre Képessy, Arnd Koch, Barna Mezey und Georg Steinberg
20 Jahre deutsch-ungarisches strafrechtshistorisches Seminar.
Markus Hirte
Markus Hirte studierte Rechtswissenschaft an der Universität Jena und wurde 2004 mit einer Arbeit zu »Papst Innozenz III., das IV. Lateranum und die Strafverfahren gegen Kleriker« promoviert. Dafür wurde er mit dem Promotionspreis der Universität Jena. ausgezeichnet. Nach einem Rechtsreferendariat arbeitete er als Rechtsanwalt bei CMS Hasche Sigle und erwarb berufsbegleitend den Abschluss eines »Master of Laws«. Seit 2013 ist Markus Hirte geschäftsführender Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg ob der Tauber.
Stand: April 2018
Strafrechtsgeschichte Strafrecht Strafrechtsreform Strafgesetzgebung Ungarn Deutschland deutsch-ungarische Beziehungen Sozialwissenschaft Recht Geschichte mitteleuropäischen Rechtstradition