Die AutorInnen des vorliegenden Buches beschreiben die zahlreichen Facetten der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und bieten pädagogischen Fachkräften Orientierungshilfen für einen bewussteren Umgang mit Verunsicherungen, Tabus, Ängsten und Mythen, die um das Thema Sexualität kreisen. Zugleich tragen die AutorInnen durch die Beschäftigung mit diesen Fragen zu einem positiven Zugang zur Sexualität bei.
Die AutorInnen beschreiben die zahlreichen Facetten der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und bieten pädagogischen Fachkräften Orientierungshilfen für einen bewussteren Umgang mit Verunsicherungen, Tabus, Ängsten und Mythen, die um das Thema Sexualität kreisen. Zugleich tragen die AutorInnen durch die Beschäftigung mit diesen Fragen zu einem positiven Zugang zur Sexualität bei.
Kinder sind von Anfang an sexuelle Wesen und entwickeln ihre sinnlich-erotischen Strebungen in Beziehung zu ihren Eltern und der Umwelt. Körperliche Empfindungen werden begleitet von Gefühlen, Wünschen und Fantasien, die sie als lustvoll, aber auch bedrohlich erleben. PädagogInnen sind im Umgang mit kindlicher und jugendlicher Sexualität deshalb häufig verunsichert: Worüber muss und darf man sprechen? Wo müssen Grenzen gezogen werden? Was ist akzeptabel, was wird als zugleich unheimlich und verlockend abgelehnt?
Mit Beiträgen von Annelinde Eggert-Schmid Noerr, Karin Flaake, Marga Günther, Svenja Heck, Ulrike Heider, Joachim Heilmann, Thilo Maria Naumann, Bernd Niedergesäß, Ursula Pforr, Ilka Quindeau, Ulrike Schaab, Achim Schröder, Ilse Weißert und Birgit Wieland
»Wenn Mädchen lustvoll auf Stühlen rutschen, wenn Jungs die Hand in die Hose stecken oder schon als Baby eine Erektion haben, dann sind Erwachsene oft irritiert. Weil die eigenen Bilder und Vorstellungen von Sex nicht zu Kindern passen und passen dürfen, betrachten wir sie oft als asexuelle Wesen. Kindliche Sexualität ist ein solches Tabu, dass viele nicht einmal von ihr wissen, geschweige denn ahnen, wie ein gesunder Umgang mit ihr aussieht.«
Katrin Zeug, DIE ZEIT, 14. Juli 2016
Annelinde Eggert-Schmid Noerr
Annelinde Eggert-Schmid Noerr war Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Gruppenanalytikerin (IGHD) und Supervisorin (DGSv). Zudem war sie erste Vorsitzende des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik (FAPP).
An der Katholischen Fachhochschule Mainz lehrte sie Sozialpädagogik. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren Kinder und Jugendliche in belastenden Lebenssituationen, insbesondere Pflegekinderhilfe und Adoption, Professionalisierungsprozesse in der Sozialen Arbeit und Psychoanalytischen Pädagogik.
Psychoanalytische Pädagogik Sexualität Kindliche Entwicklung Sexuelle Aufklärung Kindliche Sexualität