Das Buch ist eine umfassende Darstellung lesbischer Sexualität vor dem Hintergrund psychoanalytischer, feministischer und sozialpsychologischer Theorie. In ausführlichen Gesprächen mit lesbischen Frauen werden Themen wie sexueller Missbrauch, Penis- und Gebärneid sowie die kontraproduktive Isolierung, die manche lesbische Frauen in der feministischen Szene suchen, kritisch beleuchtet.
Weibliche und lesbische Sexualität wird vor dem Hintergrund psychoanalytischer, feministischer und sozialpsychologischer Theorien detailliert dargestellt. Die Autorin entlarvt Vorurteile, die in der lesbischen Szene lange gepflegt wurden. Diese Vorurteile sind aus der erfahrenen Diskriminierung entstanden und dienen als Abwehrstrategien. Die Zuschreibung von Schuld auf den Vater oder den Mann hemmt die Annahme der Verantwortung für die eigene vitale Sexualität.
Konstruktive wie destruktive unbewusste Abwehrmaßnahmen lesbischer Frauen, die sowohl individuell als auch kollektiv sein können, werden erläutert. In ausführlichen Gesprächen mit lesbischen Frauen werden Themen wie sexueller Missbrauch, Penis- und Gebärneid sowie die kontraproduktive Isolierung, die manche lesbische Frauen in der feministischen Szene suchen, kritisch beleuchtet.
Eine umfassende Pionierarbeit auf dem Gebiet lesbischer Sexualität, die auch für heterosexuelle LeserInnen interessant ist, da grundsätzliche Fragen der menschlichen Sexualität behandelt werden.
Manuela Torelli
Manuela Torelli ist Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, niedergelassen in eigener Praxis in München. Sie bietet Paar- und Sexualtherapie sowie Gruppenanalyse an und ist Expertin für Homosexuelle, Patienten mit Perversionen, dissozialen und anderen schweren Persönlichkeitsstörungen sowie für Patienten mit Suchterkrankungen. Publikationen zu Homosexualität und Kinderwunsch.
Homosexualität Lesben Sexualität weibliche Sexualität