Das vorliegende Buch vermittelt Orientierungshilfen für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen am Beispiel eines sozialtherapeutischen Gewaltpräventionsprojekts, das an Konzepten der psychoanalytischen Pädagogik orientiert ist. In ausführlichen Falldarstellungen demonstriert die Autorin, dass Instrumente der Gewaltprävention nur dann dauerhaft wirksam sein können, wenn sie im Rahmen einer tragfähigen Beziehung angewandt werden und sich dadurch Verhandlungsspielräume eröffnen.
In stationären sozialtherapeutischen Einrichtungen werden häufig Jugendliche behandelt, die massives gewalttätiges und selbstdestruktives Verhalten zeigen. Ihr psychisches Erleben ist durch Ängste, Aggressionen und archaische Abwehrmaßnahmen gekennzeichnet. Die große Herausforderung in der sozialpädagogischen Arbeit besteht darin, ihrem aggressiven Agieren grenzensetzend und zugleich entwicklungsfördernd zu begegnen.
Das vorliegende Buch vermittelt Orientierungshilfen für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen am Beispiel eines Gewaltpräventionsprojekts, das an Konzepten der psychoanalytischen Pädagogik orientiert ist. In ausführlichen Falldarstellungen demonstriert die Autorin, dass Instrumente der Gewaltprävention nur dann dauerhaft wirksam sein können, wenn sie im Rahmen einer tragfähigen Beziehung angewandt werden und sich dadurch Verhandlungsspielräume eröffnen.
Erst wenn der unbewusste Sinn gewalttätigen Verhaltens verstanden wird, kann es zu konstruktiven, entwicklungsförderlichen Begegnungen kommen. Das hierfür nötige psychoanalytisch-pädagogische Fachwissen vermittelt das vorliegende Buch.
Ursula Pav
Ursula Pav, Mag. Dr., ist Sozialpädagogin, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin. Sie arbeitet als Pädagogische Qualitätssicherung an der Sozialtherapeutischen Abteilung am NÖ Heilpädagogischen Zentrum Hinterbrühl. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind u.a. psychoanalytische Konzepte für den pädagogischen Alltag mit traumatisierten bzw. psychisch kranken Kindern und Jugendlichen, Übertragungs-/Gegenübertragungsdynamiken, Verhandlungsspielräume in pädagogischen Interventionen.
(Stand: Oktober 2015)
Adoleszenz Gewalt Jugendlichenpsychotherapie Psychiatrie Psychoanalytische Pädagogik Psychotherapie Sozialpädagogik Trauma Traumapädagogik