Neid tritt in diversen Konstellationen auf, in denen er trotz seiner mangelnden Popularität auch als Motor für die persönliche Entwicklung und Veränderung wirken kann. Diese Analyse der Neiddynamik in klinischen und alltäglichen Kontexten offenbart praktische Einsichten und therapeutische Strategien für einen effektiven Umgang mit Neid in der Psychotherapie.
Neid ist ein häufiges, sozial eher unerwünschtes Gefühl, das im Alltag sowie in Kunst und Literatur eine wichtige Rolle spielt. Ausgehend von psychoanalytischen Konzepten und Theorien grenzt Inge Seiffge-Krenke verschiedene Konstellationen von Neid diagnostisch voneinander ab und stellt sie in ihrer Bedeutung im Alltag und in der Psychotherapie dar.
Die Autorin zeigt, dass Neid auch als potenzieller Motor für persönliche Entwicklung und Veränderung betrachtet werden kann. Sie stellt praktische Einsichten und therapeutische Strategien für einen effektiven Umgang mit Neid vor und betont die intensive Auseinandersetzung mit der Neiddynamik in der Psychotherapie, die nachhaltige Veränderungen in therapeutischen Prozessen ermöglicht.
- Analysiert verschiedene Konstellationen von Neid in ihrer alltäglichen und klinischen Bedeutung
- Zeigt Neid auch als Motor für persönliche Entwicklung und Veränderung
- Die Auseinandersetzung mit der Neiddynamik bereichert die psychotherapeutische Praxis
Inge Seiffge-Krenke
Inge Seiffge-Krenke war Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Mainz und hat zu Fragen der Beziehungsentwicklung und zu Stress und Coping im Jugend- und jungen Erwachsenenalter geforscht. Sie ist Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und als Dozentin und Supervisorin in unterschiedlichen klinischen Kontexten tätig. Zudem ist sie im Vorstand der OPD-KJ und im Koordinationsrat der OPD-E.
Stand: April 2024
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