Graham S. Clarke verwirklicht mit dem vorliegenden Buch drei Vorhaben: Er stellt erstens die Objektbeziehungstheorie Fairbairns dar und verbindet sie unter anderem mit Bowlbys Überlegungen zur Bindungstheorie. Zweitens beschreibt er die Gemeinsamkeiten in den psychoanalytischen und philosophischen Konzepten der drei Schotten Fairbairn, Suttie und Macmurray. Drittens erarbeitet er methodische Vorschläge für eine noch zu entwickelnde Theorie Persönlicher Beziehungen und schließt dabei die moderne Säuglingsforschung, die Bindungstheorie und die Intersubjektivitätstheorie mit ein.
Graham S. Clarke verwirklicht mit dem vorliegenden Buch drei Vorhaben: Er stellt erstens die Objektbeziehungstheorie Fairbairns dar und verbindet sie unter anderem mit Bowlbys Überlegungen zur Bindungstheorie. Zweitens beschreibt er die Gemeinsamkeiten in den psychoanalytischen und philosophischen Konzepten der drei Schotten Fairbairn, Suttie und Macmurray. Dabei führt er in das hierzulande weitgehend unbekannte und von Suttie beeinflusste Werk des Philosophen Macmurray zur frühen Entwicklung des Menschen und seiner Bezogenheit zur Mutter ein. Drittens erarbeitet er methodische Vorschläge für eine noch zu entwickelnde Theorie Persönlicher Beziehungen und schließt dabei die moderne Säuglingsforschung, die Bindungstheorie und die Intersubjektivitätstheorie mit ein.
Clarke leistet mit seinem Buch einen wichtigen Beitrag zur Fairbairn-Forschung, insbesondere zur wechselseitigen Beeinflussung zwischen Fairbairns psychoanalytischer Entwicklungstheorie, Macmurrays Philosophie der Eingebundenheit menschlichen Lebens in Objektbeziehungen und Sutties Kritik an zeitgenössischen psychoanalytischen Triebtheorien.
Rainer Rehberger
Psychoanalyse Objektbeziehungstheorien Intersubjektivitätstheorie Bindungstheorie Säuglingsforschung Kritischer Realismus Künstlerische Kreativität W.R.D. Fairnairn
»Für alle, die sich vertieft mit Fairbairns Objektbeziehungstheorie und seiner endopsychischen Struktur oder den daraus folgenden Implikationen beschäftigen möchten, ist dieses Buch absolut empfehlenswert.«
Martha Hüsgen-Adler, Zeitschrift für Transaktionsanalyse 1/2019
»Es handelt sich bei dem Band von Graham S. CIarke (2017) um ein achbuch zur Objektbeziehungstheorie im Rahmen des ›relationalen Paradigmas‹ der Psychoanalyse zu der aus den Schriften von Fairbairn, MacMurray und Suttie abgeleiteten und weiterentwickelten Theorie persönlicher Beziehungen. Wer Überblick und informative Einführung in die Objektbeziehungspsychoanalyse des 20. Jahrhunderts sucht, speziell im britisch-schottischen Raum mit einem Schwerpunkt auf Fairbairn, wird in dem Band von Clarke (2017) auf hohem theoretischen Niveau fündig.«
Prof. Dr. Brigitte Bauer, socialnet.de vom 5. April .2018
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