Im vorliegenden Buch werden die theoretischen Grundlagen und die wesentlichen Erkenntnisse der Bindungsforschung zusammengefasst und für psychotherapeutisch Tätige nutzbar gemacht. Anhand zahlreicher Beispiele stellt Strauß den Bezug des Bindungskonzepts zu wichtigen Aspekten der Psychotherapie, wie der Qualität der therapeutischen Beziehung, her, sodass die Bedeutung für die therapeutische Praxis deutlich wird.
Lange Zeit wurde John Bowlbys Bindungskonzept in der Psychotherapie nur wenig berücksichtigt, obwohl es als klinische Theorie konzipiert war. Erst durch theoretische Weiterentwicklungen und neue Befunde aus der klinischen Bindungsforschung, etwa zum Zusammenhang von Bindungserfahrungen und Psychopathologie, gewann das Konzept auch in der Psychoanalyse zunehmend an Bedeutung.
Im vorliegenden Buch werden die theoretischen Grundlagen und wesentliche Erkenntnisse der Bindungsforschung zusammengefasst und für psychotherapeutisch Tätige nutzbar gemacht. Anhand zahlreicher Beispiele stellt Strauß den Bezug des Bindungskonzepts zu wichtigen Aspekten der Psychotherapie, wie der Qualität der therapeutischen Beziehung, her, sodass die Bedeutung für die therapeutische Praxis deutlich wird.
Eine kenntnisreiche Einführung in die Grundlagen der klinischen Bindungstheorie.
Bernhard Strauß
Bernhard Strauß ist Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker. Er ist Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie am Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Stand: März 2024
Bindungsforschung Einführung Psychoanalyse Psychotherapie Bindungstheorie Klinische Bindungsforschung Therapeutische Beziehung John Bowlby Bindungsrepräsentationen Erwachsenenbindung Psychopathologie Bindungsverhalten Basiswissen Psychotherapie
»Der Lesende hat nach der Lektüre das beglückende Gefühl, in relativ kurzer Zeit viele neue Erkenntnisse und Anregungen für die eigene Person und für die sozialpsychiatrische Arbeit gewonnen zu haben. Auch wer nicht mit der psychoanalytischen Theorie und Terminologie vertraut ist oder ihr ablehnend gegenübersteht, sollte sich die Lektüre nicht versagen.«
Michael Konrad, Psychosoziale Umschau 012015
»Als weiterer Meilenstein auf dem Weg der Bindungstheorie dürfte das Buch für Kliniker eine wahre Fundgrube sein, das die praktische Arbeit sicherlich bereichert und verändern kann.«
Claudia Mehlmann, Socialnet.de 23. März 2015
»Das Buch beeindruckt durch die Vielzahl sorgfältig recherchierter und reflektierter Studien. Strauß kann die Bedeutung eines vertieften Wissens über Bindungserfahrungen in der Psychotherapie überzeugend darlegen.«
Hans von Lüpke, Psyche 8/2016
»Das sehr empfehlenswerte Buch ist kompakt und leicht zu lesen und bietet einen guten Einstieg in und Überblick über das Thema. Für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist es für die Praxis sehr hilfreich, da die Einbettung der Theorie in den Arbeitsalltag sehr gut und anschaulich gelingt.«
Ann-Kathrin Fischer, Psychotherapie im Dialog 3/2016
»Was wunderbar und sehr differenziert betrachtet wird: Unsichere Beziehungsmuster sind nicht per se pathologisch, sondern Strategien sich den verfügbaren Versorgungen anzupassen [...] Große Empfehlung an alle, die ebenfalls beratend tätig sind. Aber natürlich auch an Fachkräfte auf Psychotherapie, Medizin, Familienbildungsstäten, KiTas usw. und natürlich Eltern, Tanten, Onkels und Großeltern!«
@ira.schneder_ auf Instagram am 27. März 2025
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