Außenseiter sind Einzelpersonen oder Gruppen, die den Erwartungen und Normen eines sozialen Gefüges nicht entsprechen, was sie selbst oft als leidvoll erleben. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über psychoanalytisch-pädagogische Verstehenszugänge und zeigt anhand von Beispielen, wie diesen Ausgrenzungsprozessen entgegengewirkt werden kann.
Außenseiter sind Einzelpersonen oder Gruppen, die den Erwartungen und Normen eines sozialen Gefüges nicht entsprechen, was sie selbst oft als leidvoll erleben. Für ihre Mitmenschen sind sie häufig eine Belastung, weil sie besondere Bedürfnisse haben und die bewährten Konzepte des Sozialen nicht greifen. Die Gründe, weshalb Kinder, Jugendliche oder Erwachsene in eine Außenseiterposition geraten können, sind vielfältig und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr das komplexe Zusammenspiel von gesellschaftlichen Bewertungen, institutionellen Rahmenbedingungen und dem Erleben und Verhalten Einzelner.
Für Pädagog/-innen und Sozialarbeiter/-innen besteht die Herausforderung darin, auf die sogenannten Außenseiter individuell einzugehen und tragfähige Beziehungen mit ihnen aufzubauen, um ihnen das (Über-)Leben im sozialen Gefüge zu erleichtern. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über psychoanalytisch-pädagogische Verstehenszugänge und zeigt anhand von Beispielen, wie diesen Ausgrenzungsprozessen entgegengewirkt werden kann.
Mit Beiträgen von Georg Bruns, Rebecca Friedmann, Manfred Gerspach, Dieter Katzenbach, Sylvia Künstler, Hans von Lüpke, Peter Rödler, Dorothea Steinlechner-Oberläuter, David Zimmermann u.a.
Joachim Heilmann
Außenseiter Inklusion Integration Psychoanalytische Pädagogik
»Gerade angesichts der aktuellen Diskussionen um Inklusion, aber auch Mobbing in der Schule und Arbeitswelt wünscht man den Verfassern dieses Werkes Leser aus möglichst vielen Berufen und Arbeitsfeldern. Angefangen vom Politiker, der in seinen Reden nicht müde wird, den Paradigmenwechsel in der Sozial- und Behindertenpädagogik zu fordern, ohne sich Klarheit darüber zu verschaffen, was hierzu gesamtgesellschaftlich notwendig ist, über Erzieher und Lehrkräfte an Bildungseinrichtungen aller Art, hin zu Arbeitgebern, denen ein gutes und gesundes Betriebsklima nicht nur beim Betriebsausflug eine echte Herzensangelegenheit ist, bis hin zu Leitungskräften aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, die nicht müde werden, zu betonen, dass es Inklusion in ihrem Hause längst gebe.«
Dr. Ulf-Henning Janssen, HEP Informationen 4/12
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